Montag, 5. März 2012

Schmalzgebäck „Nonnenfürzle“

Mufi69/Wikipedia.de
Eigentlich müsste dieses duftige Gebäck „Nonnenfürtchen“ heissen, denn es kommt von dem mittelniederdeutschen Wort „Nunnenekenfurt“ - dieses Worte bedeutet von den Nonnen am besten zubereitet. 

Irgendein Witzbold machte daraus den – vor allem im schwäbischen Raum – gebräuchlichen Namen „Nonnenfürzle“, um den sich allerlei Legenden ranken. In einer der bekanntesten Legende soll sich ein alter Domherr bei einem Essen von einer grossen Schale dieser duftenden Köstlichkeiten gleich das grösste mit den Worten „Ich nehme das von der Frau Oberin“ herausgenommen haben.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Schwäbisch-alemannische Fastnacht

Andreas Praefcke/Wikipedia.de
Als schwäbisch-alemannische Fastnacht wird die Fastnacht im südwestdeutschen Raum und Teilen der Nordost- und Zentralschweiz bezeichnet. Dort wird sie in der Regel Fasnet, Fasnacht oder Fasent genannt. Sie grenzt sich vom rheinischen Karneval ab, kann sich jedoch erst seit dem ersten Viertel des 20. Jahrhunderts als eigenständige Form etablieren. Während der Karneval im 18. Jahrhundert eine neue Form der Fastnacht entwickelte, und auch die schwäbisch-alemannische Fastnachtslandschaft darauf einschwenkte, besann sie sich im 20. Jahrhundert auf ihre Traditionen der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Fastnacht.